Skikurs der 2m in Saalbach-Hinterglemm

Auszüge aus den Tagebucheintragungen der Schülerinnen und Schüler der 2m

Montag, 2.03.: Die Anreise war lustig, gemütlich und lang.
Als wir in der Jugendpension Sonnegg ankamen, brachten wir das Gepäck in unsere Zimmer.
Es gab für die Mädchen 2 Zimmer und für die Jungs eines in einem Extrahaus, das neben dem Haupthaus lag. Die Buben hatten als Einzige auch einen Fernseher im Zimmer.
Jeden Abend gingen die Burschen jedoch zu den Mädchen und spielten „Wahrheit oder Pflicht“. Leider mussten sie aber immer schon um 21.30 in ihr Zimmer zurück, denn um 22 Uhr war Bettruhe.
Am Montagnachmittag, um 13 Uhr ging es los mit dem Skifahren. Wir fuhren zur Schönleitenbahn. Da wir nur 2 Lehrer mit hatten, konnten wir nur 2 Gruppen bilden.
Am ersten Nachmittag „schafften“ wir es nach 2 Stunden, wieder unten anzukommen, da einige öfter niederfielen als andere.
Am Abend besprachen wir noch die Pistenregeln durch, das war nicht besonders interessant.

Dienstag, 3.03.: Am Dienstag in der Früh machten wir alle große Augen, als wir das Frühstücksbuffet sahen. Das Beste war, es gab sogar Orangensaft. Wir mussten uns alle ein Lunchpaket herrichten, weil wir erst wieder zum Abendessen in die Herberge kamen.
Danach hieß es „Ski heil“ für uns. Es war wunderschönes Wetter, wir mussten den ganzen Tag Ski fahren, sodass wir am Abend fix und fertig waren.
Zum Abendessen gab es ein Fondue, aber „mir haben nur die Kartoffelschifferl geschmeckt“, schreibt Petra.
Um 20.30 ging die ganze Klasse in den Aufenthaltsraum, dort sangen und spielten wir alle gemeinsam bis um 21.30. Dann hieß es: „Ab ins Bett!“
Wir schliefen auch gleich ein, denn der Tag war sehr anstrengend.

Mittwoch, 4.03.: Am Mittwoch fuhren wir nach Leogang auf eine Buckelpiste.
„Ich fuhr noch nie in meinem Leben so eine coole Piste“, schrieb Philipp.
Zu Mittag trafen wir uns auf einer Hütte, wo wir Grillwürstchen mit Pommes bekamen.
Am Nachmittag war das Wetter dann besser als am Vormittag, so fuhren wir bis am Abend Ski.
Wir hatten eine A und eine B Gruppe. Insgesamt gab es in der A Gruppe 3 „Bauchklatscher“.
„Blöderweise war ich auch dabei, noch dazu auf einer Schwarzen Piste“; schrieb Simon in seinem Tagebuch.
Am Abend war dann nicht so viel los, aber wir waren alle schon ziemlich schwach. Wir fielen todmüde ins Bett.

Donnerstag, 5.03.: „Ich finde, der Donnerstag war der coolste Tag“, meint Eva. Dann beschreibt sie auf 2 großen Seiten diesen einen Tag, gekürzt wiedergegeben, klingt das folgendermaßen:
Am Donnerstag trafen wir uns wie jeden Tag um 8.30 beim Skibus.
Wir fuhren diesmal nach Saalbach. Zu Mittag trafen wir uns wieder alle und jeder aß sein selbstgemachtes Lunchpaket. Den ganzen Nachmittag waren wir am Bärenkogel Skifahren, bis wir um 15.30 mit dem Skibus zurück nach Vorderglemm fuhren.
Nach dem Abendessen hatten wir den Bunten Abend. Jedes Zimmer hatte dazu ein Spiel vorbereitet, sogar Frau Hartl-Schütz hatte ein lustiges Spiel auf Lager.
Das Bubenzimmer spielte einen lustigen Sketch, der hieß „Das verrückte Radio“.
Wir spielten „Der Kutscher“, wobei ich Simon einen nassen Waschlappen unbemerkt auf den Sessel legte. Er setzte sich wirklich drauf und schrie: „Ich bin ganz nass!“ Worauf wir alle zum Lachen anfingen.
Das zweite Mädchenzimmer trug ein sehr schönes, selbstgedichtetes Lied vor. Das fand ich toll.
Nach dem Bunten Abend verkündeten Herr Hartl und Frau Hartl-Schütz, dass wir zu einer Freestyle- Show fahren. Natürlich waren wir alle begeistert von dieser Idee.
Als wir dort ankamen, waren wir alle überwältigt von den waghalsigen Sprüngen der Skifahrer. Nachdem die tolle Show vorbei war, rollten wir alle die Piste hinunter, das war ein Spaß! Als wir um 22.30 zurückkamen, hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit zum Kofferpacken und dann mussten wir schon Schlafen gehen.

Freitag, 6.03.: In der Früh packten wir unsere Sachen und wir sagten uns alle beim Frühstück, es ist wieder einmal zu schnell vergangen“, trägt Jakob in sein Tagebuch ein.
„Wir fuhren wieder mit der Schönleitenbahn, doch die Zeit verging viel zu schnell“, meint Petra. Zu Mittag gab es für uns ein Schnitzel mit Kartoffeln, dann hatten wir noch eine Stunde Zeit, in die hauseigene Disco zu gehen.
Um 13 Uhr kam der Bus, wir hatten viel Spaß im Bus.
„Ich freute mich aufs Heimfahren, Juhu!!!“; schreibt Madeleine.
Diese Woche war eine super Erfahrung: anstrengend, sowie auch lustig. Unsere Klassengemeinschaft hat sich sehr verstärkt.
Das sind die Schlussworte Petras, die wohl für die ganze 2m symbolisch sind.

Fotos: Hartl-Schütz Bernadette, Hartl Walter